Auto fahren in Frankreich

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Die Normandie in Frankreich bietet neben schönen Küstenstraßen auch noch beeindruckende Landschaften, wie hier in Etretat.

Bei den Temperaturen und der Niederschlagsmenge neigen wir an einigen Tagen dazu uns zurück zu sehnen. Erfrischende Frühlingsluft oder warme Sommertage können besonders gut im Urlaub genossen werden und daher stand im letzten Jahr ein Besuch in Frankreich an. Einmal mit dem Auto von Deutschland über die belgische Küste nach Frankreich in die Normandie. Die Strecke ist idyllisch und enthält eine Menge Sehenswürdigkeiten. Neben den landschaftlichen Eindrücken ist natürlich auch der geschichtliche Hintergrund sehr interessant. Die Normandie war Schauplatz der großen Landung der Alliierten im zweiten Weltkrieg und zeugt noch heute mit vielen Denkmälern von dieser Zeit.

Beachtenswertes bei der Fahrt durch Frankreich

Die landschaftlichen Eindrücke sind überwältigend, sollten aber nicht von der Aufmerksamkeit des Autofahrers ablenken. Unaufmerksamkeiten während der Fahrt enden besonders auf den Küstenstraßen schnell im Graben oder anderswo. Die Normandie ist sehr ländlich und daher sind die, für französische Städte typischen, Kreisverkehre relativ selten anzutreffen. Die Routine, mit der sich die Franzosen in den Kreisverkehren bewegen kann als sportlich bezeichnet werden. Wenn sich orts-unkenntliche in einen solchen Kreisverkehr begeben und erst im Kreis nach den Ortsschildern schauen ist das Chaos vorprogrammiert. Beachten Sie im Kreisverkehr, dass der Verkehrsfluss zunächst nach Innen und dann von Innen nach Außen fließt. Das bedeutet: Sollten Sie in einem Kreisverkehr beispielsweise erst in der dritten Ausfahrt raus wollen, dann fahren Sie mit ihrem PKW auf die innere Spur und mehr oder weniger, unter Beachtung der weiteren Verkehrsteilnehmer, wieder gerade auf die Ausfahrt zu. Sollten Sie bereits die erste Ausfahrt ausfahren wollen, dann müssten Sie sich Außen einordnen. So erreichen Sie, dass die mehrspurigen Kreisverkehre im Fluss bleiben und auch funktionieren können.

Verkehrsregeln Regeln in Frankreich

In Frankreich ist wie auch in Deutschland Rechtsverkehr. Sollte von einem Besuch in England nicht absehen können und mit dem Zug von Dover nach Calais wieder zurückreisen, dann vergessen Sie also nicht sich wieder korrekt einzuordnen. Besondere Verkehrszeichen gibt es im Grunde nicht – die Schilder „Parkverbot“ sollten Sie aber beachten, da es ansonsten schnell teuer werden kann.

Tempolimit für Autos in Frankreich

Die Geschwindigkeitsbegrenzungen in Frankreich lauten wie folgt und sollten tunlichst nicht überschritten werden:

  • Innerorts: 50 KM/h
  • Außerorts: 90 KM/h
  • Schnellstraße: 110 KM/h
  • Autobahn: 130 KM/h

Diese Angaben werden durch farbige Markierungen, Straßenschilder und Beschriftungen an den Fahrbahnbegrenzungen immer wieder ins Gedächtnis der Autofahrer gerufen, so dass diese stets allgegenwärtig sind.

Maut Gebühren für Autos

Die Straßengebühren werden stets bei der Nutzung von zahlungspflichtigen Autobahnen erhoben. Zunächst werden bei der Auffahrt automatisch Tickets an die Autofahrer vergeben. Diese sollten Sie griffbereit im Fahrzeug mitführen, denn sobald Sie eine Ausfahrt erreichen wird bei der Abgabe die Gebühr für die Nutzung der Autobahn verlangt. Die Höhe der Mautgebühr für PKWs in Frankreich ist nicht, wie beispielsweise in der Schweiz von der Nutzungsdauer abhängig, sondern wird auf der Grundlage der gefahrenen Kilometer erhoben. Als Faustregel kann man pro gefahrene hundert Autobahnkilometer etwa zehn Euro Mautgebühr einkalkulieren. Bei Besonderheiten wie etwa einigen Tunneln oder Brücken können Sondergebühren anfallen. Bei der Überquerung der Seine bei Le Havre über die Pont de Normandie betragen diese Gebühren beispielsweise 5,20 Euro und ist vor Überquerung der Brücke gesondert zu zahlen.